Matrix und Platons Höhlengleichnis
Vielleicht ist das sogenannte Höhlengleichnis von Platon (427 bis 347 v.Chr.) aus einem seiner Werke genannt „La Politeia“ bekannt, oft wird es auf den Universitäten vorgetragen, doch ist der Kern dieser Geschichte - analog zur inneren menschlichen Verwandlung – wirklich bewusst?
In diesem Gleichnis wird die gewöhnliche Existenzweise des Menschen mit einer Höhlenwohnung (derzeitige Matrix) verglichen, in der die Menschen seit ihrer Kindheit an Schenkeln und Hals gefesselt bewegungslos auf eine Felswand der Höhle starren. Auf dieser Felswand werden lediglich SCHATTENbilder projeziert, die diese Höhlenbewohner als real betrachten. Diese Felswand gleicht einer Leinwand, auf welcher Filme ablaufen. Doch was sind Filme? Würdest du auf die Idee kommen, dich mit dem Film und deren Rollen, die du auf der Leinwand siehst, zu identifizieren? Nein? Was würdest Du sagen, wenn dies sehr wohl der Fall ist, nur ist dir das nicht wirklich bewusst.
Diese Höhlenbewohner - sie gleichen uns, den schlafenden, unbewussten Menschen - halten die Schatten für die einzige Wirklichkeit und alle ihre Erkenntnisse beziehen sich auf diese Schattenergebnisse. Was diesen Höhlenbewohnern als angeblich gesicherte Erkenntnis gilt, ist lediglich das InterpreTIERen dieser Schatten. Die Höhlenmenschen wissen nicht einmal, dass sie in einer Höhle, also in einer scheinbar geschlossenen Matrix leben. Sie erfahren diese Höhle (Matrix) illusionär als eine bergende und angebliche Sicherheit gewährende Pseudo-Freiheit. Das ist genauso vergleichbar, als würden wir in einem Kino sitzen, auf die Leinwand starren und uns mit allen eingespielten Filmen und deren Rollen 100% identifizieren, darüber definieren und nur mehr diese Rollen als real betrachten. Dabei vergessen wir komplett, dass wir uns eigentlich im Kino befinden und nicht vom Platz bewegen. Auch die (als)wahr(an)genommenen Bewegungen sind eine Illusion.
Um diese Illusion bzw. Scheinhaftigkeit dieser Höhlenexistenz aufzuheben, müßte ein Höhlenbewohner diese ganze Ex-istenz ernsthaft SELBSTSTÄNDIG IN FRAGE STELLEN und den Mut fassen, sich von den illusionären Fesseln zu befreien und sich gleichzeitig dem hellen Ausgang zuwenden. Doch das Schauen auf den lichtvollen Ausgang assoziiert der Höhlenmensch mit Schmerz, da er an das Dunkel gewöhnt ist und sohin fehlerhafte Assoziationen hegt. Dieser helle Ausgang ist nichts anderes als die INNERE SONNE, DAS INNERE GEISTIGE LICHT, von dem man sich entfernt hat, weil man mehr und mehr den Schattenbildern ungeprüft glaubt, vielmehr glaubt man sogar einer dieser Schattenbilder selbst zu sein. Allmählich aber erkennt der sICH SELBST Entfesselnde, dass diese Helligkeit – SEIN EIGENER GEIST - essentiell wichtig ist und die einzige Möglichkeit darstellt, zu seiner eigenen Befreiung zu gelangen.
In Platons Gleichnis kehrt der sICH SELBST befreite Höhlenmensch mit seiner neu gewonnen GEISTIGEN Erkenntnis in die Höhle zurück und berichtet den anderen von der Unwirklichkeit dieser Schatten, von der scheinbaren Seinswelt dieser Matrix. Aber er stösst bei seinen Mitmenschen auf Unverständnis und Ablehnung. Die Gefesselten sehen ihn sogar als bedrohlich an, da er mit seinen Erkenntnissen als ver-rückt angesehen wird (was ja auch stimmt, da er dem ganzen bisherigen festgefahrenen Glauben und der damit verbundenen Werte- und Interpretations-mechanismen ent-rückt), wodurch die Umkehrung von der SCHEIN-baren materiellen Ebene in DIE GEISTIGE EBENE von den anderen als surreal und bedrohlich angenommen wird.
Versuche mal ein tief schlafenden Menschen ruckartig zu wecken? Der wird komplett irritiert sein und vielleicht auch noch aggressiv werden.
Dieses Gleichnis ist ein sehr gutes Beispiel FÜR UNSERE DERZEITIGE TRAUMEXISTENZ, die wir unsere Welt bzw. unseren WEL-TRAUM nennen. Der unwissende Menschen hat sich von seinem wahren GÖTTLICHEN URSPRUNG – dem göttlichen Licht – abgewandt, hält die äußeren Erscheinungen ungeprüft als absolute Wahrheit an, sieht nur mehr die Materie als Ursprung des Seins und und glaubt zutiefst, dass alle gewonnenen Erkenntnisse, die er durch diese Schattenbilder gewonnen bzw. auch noch selbst interpretiert hat, die einzige Wahrheit darstellen.
Jener jedoch, der die Höhle verlässt = geistig erwacht, erkennt das wahre Wesen der Dinge, kann die Zusammenhänge sehen und begreifen, wodurch sich seine "Persönlichkeit" verändert, indem er die Maske der Persona durchschaut und mehr und mehr sein eigenes Beobachterbewusstsein entwickelt, was in weiterer Folge eine Art Umkehr einläutet. Er erkennt, dass das gesamt Aussen eine reine Pojektion seines eigenen Geistes darstellt und das die Qualität der Projektionen seinem eigenen Charakter entspricht. Er wird durch diese EIN-SICHT erkennen, dass er nur Zuschauer in einem gigantischen göttlichen Kino ist und an den eingespielten Filmen auf der imaginären Leinwand nichts zu verändern oder zu verbessern hat.
Doch die GEISTREICHE SICHTWEISE der Dinge bedroht den bestehenden Wel-TRAUM der weiterhin tief schlafenden (=gefesselten) Höhlenmitbewohner und damit das von ihnen illusorisch aufgebaute Glaubensgerüst, auf welchen sie ihre gesamte Existenz bisher unwissend aufgebaut haben. Dieses Glaubensgerüst aufgebaut durch angebliche wissenschaftliche Erkenntnisse, Religionen, Moral, weltliche Normen, Bildungen etc. würde durch diese geistige Erkenntnis zu kippen drohen. Nicht das da irgendwas schlecht wäre, durch das GEISTIGE ERWACHEN wird durch die gewonnene Weisheit alles in einem höheren Nexus vervollkommnet.
Somit ist durch dieses Gleichnis ziemlich klar, das der befreite Höhlenbewohner dem inneren Weckruf gefolgt ist, sich von den Fesseln seines bisherigen Vermutungswissens zu befreien und mittels Eigenverantwortung und Mut den ersten Schritt in seine eigene Freiheit gegangen ist, wissend, dass ihn das helle Licht durch seine GEISTREICHE ERKENNTNIS blenden kann, aber getragen in der Zuversicht, dass das Neue – die geistreiche Weisheit - ihn aus seinem bisherigen schlafenden Zustand, welcher einem nur mehr rein funktionierendem Mechanismus gleichkommt, dennoch befreien wird.
Daher kann der ›Weg aus der Höhle‹ mit dem ›Weg aus der Krise‹ assoziiert werden. Dies ist kein Weg, in dem man im Aussen etwas verändern will, das würde einem reinen Schattenboxen gleichkommen. Die eigene Krise ist eine grossartige Chance, in sICH SELBST einzutauchen und immer mehr zu erkennen, wer man in WIR-k-LICHT-keit SELBST ist. Man wird keine Probleme auf der imaginären Leinwand zu lösen versuchen, man löst sich vom Problem, indem man erkennt, dass alles nur Schattenprojektionen des eigenen GEistes darstellt. Das angebliche Problem wird dann ganz von allein aus geistiger Sicht gelöst, sobald der Höhlenbewohner dem INNEREN WECKRUF folgt, seinen Weg zum „ERWACHEN“ beschliesst und die erforderlichen geistigen Schritte mit Geduld, Vertrauen und Liebe für SICH SELBST geht.
Wer in dieser alten Matrix nicht mehr mitspielen möchte und sich bereit erklärt, den SCHMALEN EIGENEN WEG zum göttlichen Licht anstatt den breiten Weg der Masse weiterhin in der Höhle = Matrix zu gehen, erfährt eine Veränderung, ungeachtet was die Welt (die anderen Höhlenbewohner) meinen, denn das ist ein natürliches Gesetz – der geistig erwachende Mensch wird sich von der Anhaftung an alle Schatten lösen, erkennt die kosmische Ordnung hinter allen eingespielten Schattenszenen und erkennt dadurch die GanzheitLICHTkeit, das Wirken des Grössere Ganzen - GOTT !!!
Dazu ein geniales Video erstellt aus der Kombination von Platons Höhlengleichnis mit Passagen aus dem Film Matrix:
"... irgendwann wirst du einsehen, dass es ein Unterschied ist, den Pfad zu kennen oder ihn zu gehen ... "
"Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.“ (Johann Wolfgang v. Goethe)
Damit wir nicht mit neumodischen Doktrinen uns nach wie vor in der alten Matrix (Höhle) gefangen halten, ist es äußerst wichtig, wachsam zu sein.
“Seid wachsam, prüfet alles, das Gute behaltet.“ (Thomasevanglium)
Diese Wachsamkeit wird wirksam durch das selbstständige Hinterfragen der Dinge, indem man nämlich nicht alles blind 1:1 wie eine Kopiermaschine übernimmt und diese Informationen dann eventuell noch zusätzlich mit eigenen Interpretationen vermischt, ausschmückt, cool benennt, musterschützt und diese Medien jedweger Art dann überzogen mit Glanz egogesteuerter Facetten zu verkaufen versucht. Damit werden im Endeffekt alte Glaubenssysteme weiterhin aufrechterhalten, ja sogar noch verstärkt und das Ego nebenbei schön brav glanzpoliert. Abgesehen davon blendet man sich ja nur selbst, man versucht sich dadurch selbst etwas einzureden oder selbst zu verkaufen, wodurch der Eigenbetrug nicht erkennbar wird. Man hat sich dadurch keineswegs von der eigenen Identifikation mit den Schattenbildern gelöst.
Die Einladung gilt zu erkennen und nicht zu übermalen. Wenn wir erkennen, dann werden wir nicht etwas altes durch etwas neues - das dem alten ebenbürdig ist - ersetzen, denn wir würden so nur fortsetzen. Es gilt das veraltete System mit all seinen Mechanismen zu durchschauen. Dabei geht es um richtige Aufklärung und nicht Verklärung. Selbstverständlich gibt es viele Gurus, Techniken, Produkte, Affirmationen und Bücher die versuchen, Menschen aus ihrem Alltagsdasei zu befreien. Das ist aber keine Befreiung sondern eine Verlagerung der Probleme. Denn die Methoden oder Denkweisen sind gekoppelt an das veraltete System und ermöglichen keine geistige Befreiung, diese kann aber nur durch SELBSTERKENNTNIS und die GEISTIGE WIEDERGEBURT erreicht werden.
Wenn wir heute Bücher wie z.B. Bestellungen beim Universum, Imagination, Wünschen richtig lernen, Werke über all das positiven Denken und deren Techniken usw lesen so wird bald klar, dass diese Informationen nur weiterhin die Illusionen schüren, anstatt uns Klarheit über das wirkliche Ganze zu schaffen. Alle diese Wünsche schüren Mangel in uns. Wenn wir uns etwas wünschen (und das noch in einem angeblichen Aussen) dann erklären wir hiermit klipp und klar, dass wir das Gewünschte nicht haben und damit bestätigen wir einen sogenannten inneren Mangel. Durch Selbsterkenntnis wird man aber immer mehr bewusster, wer ICH in WIRK-LICHT-keit BIN, und daraus resultiert dann, wenn ich AL-les bin, dann nehme ich keinen Mangel mehr wahr. Was soll ich dann noch wünschen? Und vorallem bei wem?
Diese Hilfsmittel dienen lediglich dazu, damit das Leben in der Höhle als Gefangener vielleicht erträglicher wird, das ist aber auch fraglich. Von Befreiung seines wahren SELBST ist hierbei aber keine Rede, denn diese Mittel führen nur kurzfristig zu einem Ergebnis, dass jedoch nicht dem Erwachen aus dem Vegetieren und Funktionieren in der Höhle gleichkommt. Hätte sich der gefesselte Höhlenbewohner gewünscht aus der Höhle zu entkommen, dann hätte ihn das Wunschdenken innerlich vielleicht etwas beruhigt – aber wäre er dadurch aus der Höhle gekommen? Der Himmel liefert keine Krieger die ihn entfesseln. Dieser Höhlenbewohner hat sich GEISTIG selbst befreit und hat alleine den engen Pfad zu seiner eigenen Erleuchtung beschritten. Das ist ein GEISTIGER Erkennungs- und Handlungsakt und keine Lieferung des Universums. Der Befreite, der wieder an die kosmische Ordnung angebunden ist, weiss, dass er sich nichts im Aussen zu wünschen braucht, da er ja schliesslich AL-les ist.
Wir sollten uns immer mehr vor Augen führen, dass die angebliche Umwelt auf unsere Gedanken, Wünsche, Vorstellungen usw. reagiert, indem sie uns diese exakt widerspiegelt. Aber da unsere Gedanken, Wünsche, Vorstellungen wiederum Resultate unserer Ansichten, Glaubenssysteme, Meinungen und Paradigmen sind, werden die Ergebnisse sich aus diesem Raum letztlich nicht wirklich befreien können. Kreation im höher geistigen Bewusstsein spielt sich auf GEISTIGER EBENE ab!
Deshalb ist es wert, sich aus dieser schnellen, lauten chaotischen angeblichen Welt da draussen einmal herauszunehmen, sich zuzutrauen, die eigene Welt rundherum anzuhalten und dem inneren Weckruf zu folgen, ungeachtet was die anderen „Höhlenbewohner“ sagen. Also unbeeinflusst von den Wirren (Schatten) der äußeren Welt (Höhle) und der darin lebenden Menschen (Höhlenbewohner), welche sich selbst in der Dualität gefangen halten und sich mit den Schatten identifizieren. Was sind diese Schatten? Wer erzeugt diese Schatten? Warum sind die Schatten so wie sie sind?
Diese geistreichen Fragen sind essentiell wichtig. Alles was du auf der Leinwand siehst, ob Kriege, Demonstrationen, Haarp, Korruption, Chemtrails, Wirtschaftskrise und vieles andere mehr - das alles sind Schatten. Was wollen Dir die in deinem eigenen KOPFKINO eingespielten Filme denn sagen?
Ein weiser Mensch ist jener, welcher sich nicht kontrollierenden, machtgierigen, neidischen Menschen unterwirft. Es geht darum, bewusst in seine eigene Kraft zu kommen und klare Erkenntnisse zu erlangen, in dem man auf seine eigene Intuition (nicht auf die Logik) hört, seinen permanenten Willen in Demut verwandelt, in Liebe, Zuversicht und Ur-Vertrauen handelt, wissend, sich mit der kosmischen Ordnung und dem Grossen Baumeister aller Welten (GOTT) wieder zu vereinen. Dies geht nur, wenn man seinen Beobachterstatus aktiviert und erkennt, dass man nicht die körperliche Statur und auch nicht die damit assoziierte Persona ist.
Fassen wir den Mut, uns von den eigenen Fesseln zu befreien um ein freiheitlich EIGENSTÄNDIG DENKENDER, geistig bewusster Mensch zu werden. Wer diesen Mut hat, wird die Zusammenhänge und die Notwendigkeit der Schatten erkennen und wissen, dass er selbst der eigene Meister seines Seins ist. Er wird weder besondere Vorliebe für eine Seite, noch Verneinung für die andere Seite aufbringen, denn beide Seiten gehören zur gesamten Münze. Und vorallem wird er immer mehr alle seine Feindbilder erkennen und lieben lernen, ohne irgendetwas im imaginären Aussen verändern zu wollen. Das grossartige, omnipräsente Licht wird in ihm strahlen, er wird zu einem göttlichen Leuchtturm, der auf einem göttlichen FELS und nicht auf sandigem Boden gebaut ist .
Und auf dem eigenen, geistigen Pilgerpfad wird er immer mehr zur finalen Erkenntnis kommen, dass er, die Höhle und alle von ihm "ausgedachten" Menschen unzähligen Facetten in diesem grandiosen Meisterspiel sind, alles aus einem grossen holoistischen Geist entspringt, alles sohin EINS ist.
ER ist Leinwand, Projektor, Lichtquelle und Regisseur gleichzeitig.
Er wird zutiefst verstanden haben, dass er in dieser Welt (Höhle), aber nicht von dieser Welt ist.



















